Kernaufgaben und Schwerpunkte des JMD Essen

  • Individuelle Begleitung aller jungen Menschen mit Migrationshintergrund – mit dem Verfahren des Case Managements und des Instruments des individuellen Integrationsförderplans – vorrangig der nicht mehr vollzeitschulpflichtigen jungen Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Die individuelle Integrationsplanung beinhaltet u.a. die Bildungs- und Anerkennungsberatung bezogen auf schulische und berufliche Bildungswege.
  • Der JMD Essen bietet Beratung zur Anerkennung und Bewertung schulischer Vorbildung und beruflicher Qualifikationen, zur Verwertbarkeit von Bildungsabschlüssen aus dem Herkunftsland an.
  • Seit September 2009 ist beim JMD Essen die Bildungsberatung GF-H angesiedelt.

Die Bildungsberatung GF-H informiert individuell und ausführlich über die Möglichkeiten, ausländische Vorbildungen für die Fortsetzung der Ausbildung oder für den akademischen Arbeitsmarkt zu nutzen.

Die Beratung umfasst Fragen der Anerkennung zum Erwerb der Hochschulreife, Anerkennung und Verwertbarkeit von ausländischen, akademischen Abschlüssen. Ratsuchende mit entsprechenden Voraussetzungen (Vorbildung, Status, Alter) werden in die Förderung des Garantiefonds Hochschule aufgenommen.

  • Sozialpädagogische Begleitung junger Menschen mit Migrationshintergrundvor, während und nach den Integrationskursen.
  • Beratungsangebote für Eltern zur Stärkung ihrer Erziehungskompetenz insbesondere in Fragen zu Bildung und Ausbildung ihrer Kinder.
  • Netzwerk und Sozialraumarbeit, Teilhabe an Arbeitskreisen, Jugendkonferenzen, Stadtteilkonferenzen, Mitgestaltung „JMD“ einzustellen. Da die alten Überschriften mir gestalerisch sedes Integrationsprozesses auf kommunaler Ebene.
  • Wir fördern die gesellschaftliche und soziale Integration der jungen Menschen durch Kursangebote und Exkursionen im Bereich Sport, Kunst und Kultur.
  • Initiierung und Förderung von freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement junger Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Initiierung und Begleitung der interkulturellen und interreligiösen Öffnung öffentlicher Einrichtungen, Dienste und Institutionen, sowie der Netzwerkpartner.
  • Der JMD ist Initiator und Impulsgeber des Interkulturellen Zentrums“ Kreuzer“. Die Zusammenarbeit mit ethnischen Communities, Migrantenorganisationen und öffentlichen Einrichtungen ist wesentlicher Bestandteil des Konzepts. Der Kreuzer ist ein Ort an dem soziale Integration und Interkulturalität täglich gelebt und umgesetzt wird.